Marc Sway – hat den Schmerz überlebt
Shownotes
Normalerweise steht Marc Sway selbst auf der Festivalbühne – fürs «Lake and Sound» wird er erstmals Gastgeber. Im SI.Talk spricht der Sänger über den Tanz zwischen gegensätzlichen Kulturen, über den Verlust seines Bruders, Humor als verbindende Kraft und gesteht, dass seine Teenie-Töchter seine bunten Outfits nicht immer feiern.
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00:00:00: Ich konnte das schon lange nicht singen.
00:00:02: Es ging nicht ohne, dass ich die Faschung verloren habe und dass der Damm eingebrochen ist und dass die Gefühle raus sind.
00:00:11: Und dann kommt es befreiend am Ganzen, dass du weisst egal wie schlimm etwas in deinem Leben ist.
00:00:18: Mit der Zeit wird es immer leichter und du überlebst es!
00:00:25: Mit seinem breiten Lachen, mit seiner unverkennbaren Stimme und brasilianischem Sol bringt er seit über zwanzig Jahren ganz viel Wärme auf die Schweizer Bühne.
00:00:35: Dieser Sommer bespielt er den Open Air Stages nicht nur selber sondern er wechselt in die Rolle des Gastgebers nämlich vom Lake and Sound in Roppersville.
00:00:45: Zuerst darf er aber hier Gast sein.
00:00:47: Herzlich willkommen, liebe Marc.
00:00:49: Schön bist du da!
00:00:49: Danke, vielen Dank für die Einladung.
00:00:51: Magst du dich, Adiz?
00:00:53: Allererst ein Festival, das ich eigentlich noch erinnere.
00:00:57: Ich glaube mit Zelten, Mitträgen und Dicht im Zelt und irgendwann einmal für Wachen aufzugehen und denken auch ums Schlafen werden wir jetzt nicht mehr.
00:01:07: So, ich kann mich wirklich noch erinnern aber ich weiss von Nimm genau wo.
00:01:13: Hallestadion erste Show, Public Enemy kann ich mir erinneren?
00:01:18: Und dann mussten wir aber raus wegen einer Wombendrohung.
00:01:20: Ich habe das erste Konzert in der Halle nie wirklich gesehen.
00:01:24: Also, man musste auf die letzte Zupfe vor.
00:01:26: Okay!
00:01:28: Und hast du so wild hier alles Jugendliche?
00:01:32: Also Festivals oder...?
00:01:34: Nicht überdurchschnittlich... Nein, ich glaube ... Ich hatte es immer schon etwas gemütlich gerne.
00:01:43: Ich weiss zuerst zählen.
00:01:45: Wir sind ja halb Brasilianer, wir zeltern nicht so viel.
00:01:50: Das ist für uns wichtig.
00:01:51: Es gibt keinen Wurzeln wanderen in unserer Sprache und zelten ist das auch.
00:01:56: Und obwohl ich es jetzt erst mal wirklich bezelt habe, weiss ich noch, wie ich mein Auto gefühlt habe mit ... Ein einfach schwedischem, düwe-mattenes Auto ist wirklich voll gewesen.
00:02:06: Richtig prep!
00:02:08: Richtig, einfach so.
00:02:09: Ich glaube ich kann es als Luxuszelt dann erfunden und ich bin Miterfinder von dem.
00:02:14: Und das Zelt darfst du irgendwann auch sein lassen?
00:02:17: Ja.
00:02:18: Ist gut, ich schlafe besser.
00:02:21: Ich kann da sehr gut mit der
00:02:24: Tür spülen.
00:02:25: Gibt's ein Festival, wo du nie mehr vergessen bist egal ob du jetzt als Gast warst oder zum arbeiten?
00:02:33: Es gibt ein Festival, das mich ganz fest begleitet.
00:02:36: Mein Leben lang schon.
00:02:38: Meine Eltern haben ja selber Musik gemacht und ich war im Buch von meiner Mutter, die sie am Montre Jays-Festival waren.
00:02:46: Und nach der Möglichkeit hatte ich als sechszehnjähriger als Montrejay spielen und das letzte Mal im letzten Sommer, also genau vor einem Jahr, in dem ich Gast war wie bei Schaka Kahn.
00:02:58: Und es war voraus.
00:03:00: Wo wir jetzt die Javinsky Hall umgeboten haben, konnten wir die Dussen am See spielen und einfach so mit solchen Ikonen wie der Schaka Kahn auf den Bühnen stehen dürfen.
00:03:10: Und an einem Festival, das für mich immer fürs eigene Festival als Vorbild war.
00:03:15: Ich wusste immer, dass das Schönsten als Musiker ist und warum alle Menschen und Musiker in den Mund gekommen sind.
00:03:23: Es war weil der Claude Knapses einen unglaublichen Gast gegeben hat dass man gesagt hat, wir können das Montreux Jazz Festival, sondern wir gehen zum Claude Nobbs.
00:03:33: Und wie ... Wolltest du das jetzt auch bei Werksstellungen mit dem Läukenssand?
00:03:37: Was braucht für dich ein gutes Festival?
00:03:40: Wir haben uns überlegt, wo bewegen wir uns gerne?
00:03:46: und wie gesagt, Claude nobbs war so ein Gastgeber.
00:03:52: Und wenn ich auf Reisen war, wir waren vorher beim Zelt.
00:03:55: Ich dachte, das Schönste wäre so ein Sputik-Hotel.
00:03:59: Ein Hotel, das individuell ist und persönlich ist, wo du abgeholt wirst, wo man mit vielen Finanzen aufs Feine geschaut wird.
00:04:10: So habe ich mich überlegt, dass es ein Festival auch sein sollte.
00:04:15: An einem Ort, wo ich selbst in der Nähe aufgewachsen bin.
00:04:17: Ich war im Zürich sehr aufgewachsene und die erste Stadt, an der man hierher gehen darf, war Rapperschwein.
00:04:23: Wie meine Eltern sagten, Züricher ist noch viel zu gefährlich für dich aber Rappe ist völlig okay.
00:04:28: Und dann sind wir auf das Rappenschwein.
00:04:31: und jetzt war es für mich von diesem her auch ein bisschen entteilt um wieder nach Hause zu kommen also ... Klar war es, wenn man ein eigenes Festival hat.
00:04:39: Wenn man selbst kuratiert und selber Gastgeber wird, sollte das auch ein Ort sein, wo man stark mit verbunden ist.
00:04:45: Und Rapperspiele war das für mich immer.
00:04:46: Hast du zwölf nationale und internationale Acts als Kuratorgünen für das Line-Up?
00:04:53: Wer ist für dich so zoberst auf der Wunschliste gestanden?
00:04:57: Ich glaube mir wählt schon aus, dass wir als Kurador und selber als Musiker Acts auswählen, die man gesehen hat und auf irgendeinem Ort berührt, was etwas mit einem macht.
00:05:11: Man denkt immer noch, live ist die Königsdisziplin in der Musik.
00:05:16: Und verschiedene Menschen dürfen Musikerinnen und Musikern anschauen.
00:05:21: Es gibt langjährige Verbindungen wie z.B.
00:05:24: Milo, die ich vor vielen Jahren schon kennengelernt habe, die gleichen Festivalbühne miteinander teilt hat, so backstage sich ausgetauscht hat ... Künstler, die ich ganz neu entdeckt habe.
00:05:36: Zum Beispiel Splendid, eine unglaubliche Schweizer Band, wo mundartig für sich neu erentdeckt und neu erfindet.
00:05:46: ein Band, das super hip und innovativ ist.
00:05:49: Tuatena, Loh & Ludwig, die alten Hasenbäume mit dabei sind.
00:05:56: Und durch Nacht tanzt man, glaube ich ... Wie Watsche und ein Paar aufs Teller.
00:06:01: Das sind so die Acts, die kommen und da sind.
00:06:06: Wie wichtig ist auch Sympathie?
00:06:07: Werden Sie auf der Zwischermönchliche übernivellen, weil ihr doch ein Kocher seid und man kennt sich ... Ich kenne euch an,
00:06:13: v.a.,
00:06:13: wenn man so lange im Business ist wie du.
00:06:16: Ich glaube, dass die meisten Menschen in diesem Business mir schon auch sympathisch sind.
00:06:21: Es gibt mehr Leute, wo ich nicht mit allen in den Ferien gehen muss, das müssen wir uns richtig verstehen, also so nirgendwo nicht.
00:06:28: Aber mit den meisten Menschen hat man zumindest etwas verbindet.
00:06:33: Das ist in diesem Fall eine Kunstform, bei der wir beides teilen.
00:06:36: Ein Handwerk, das wir miteinander verbinden.
00:06:40: Von daher gibt es mehr Menschen, die sich gut haben als ich sie nicht gut habe in dieser Szene.
00:06:46: Dann gibt's aber persönliche Begegnungen und die persönlichen Gespräche mit Menschen, welche einem auf irgendeinem Ort wie so eine Geschichte oder einfach ... Begegnung, die man gehabt hat.
00:06:58: Ich glaube schon, dass das viel ausmacht.
00:07:00: Und du denkst auch zuerst?
00:07:03: Ja!
00:07:04: Ein
00:07:04: bestes Programm auf
00:07:06: die Bühnenstelle.
00:07:07: Am Freitagabend werden wir als Festival eröffnen und ich werde ein Mark Swain Friends-Abend haben.
00:07:15: Ich will zwei Freundinnen und Freunde mit auf der Bühne haben wo wir sehr nahe sind.
00:07:22: Und das Schlußige ist, es ist eine Überraschung.
00:07:25: Ich würde den Leuten nicht sagen, wer sie sein will und dann wird in dem Moment, als wir zusammen auf die Bühne gehen, offiziell.
00:07:32: Das sind natürlich Menschen, die mich viele Jahre begleitet und ich sehr eng bin.
00:07:38: Bei wem hast du vielleicht auch Vergebens ankloppt?
00:07:42: Hey!
00:07:43: Du hast immer wieder Zeiten, bei denen Leute nicht am Spielen sind... Was auch noch nicht am Spielen ist, sind gerade in einer Pause.
00:07:53: Es passt gerade nicht ins Routing.
00:07:55: Es gibt internationale Acts, wo ich dachte, alles wäre schön mit denen habe ich eine Geschichte, aber die sind gerade nicht oben oder nicht auf die Uhr.
00:08:02: oder werdet gerade Papi?
00:08:05: Ja, das hast du gesehen!
00:08:07: Da hat man gesagt, es würde mir sehr gerne kommen werden.
00:08:10: Hammer, aber das ist genau der Termin, an dem ich irgendwie gerade Papie werde und so.
00:08:15: Das ist mir das Risiko zu gross.
00:08:17: Und das Schöne ist ja, man hofft dir, dass man es ein paar Jahre macht und von dem her wird es irgendwann mal sonst halt die Möglichkeit geben.
00:08:25: Und dann gibt's auch noch gar schon Verhandlungen wahrscheinlich, oder?
00:08:29: Das ist die andere Seite jetzt!
00:08:31: Kannst du
00:08:31: das?!
00:08:32: Also, was Schönen war, wenn du einmal perspektiven wechselst.
00:08:37: Weisst du?
00:08:38: Alles aktive Musik wird aber jetzt auch in den Rollen des Kurator- und Veranstaltungen gegeben.
00:08:44: Und wie leicht fällt er denn das, wenn man so Sachen aushandeln
00:08:49: muss?
00:08:50: Hey!
00:08:50: Das Schöne ist, dass ich den Geldhandel nicht selber machen muss.
00:08:54: Das ist mir dann zu persönlich und da sind wir auch die Musikerinnen und Musikern.
00:09:00: Es ist wichtig, dass sich das nicht persönlich machen muss.
00:09:03: Ich darf sie einladen und ich darf sie gewöhnen fürs Festival.
00:09:08: Das Schöne war, dass wir in der Schweiz ein Megapotenzial haben.
00:09:12: Ich glaube als Schweizer und Schweizer Künstler war es mir sehr wichtig, dass ich meinen Kollegeninnen, Freunden und Freunden in den Musikbegleitern auch bühnen kann – das ist das schönste Teil
00:09:26: aller.
00:09:28: Jetzt können wenige Musikschaffende behaupten, dass sie auch Teilhaber von einem Festival sind?
00:09:35: Wo bist du jetzt?
00:09:37: Wie fit bist du in den ganzen organisatorischen Belangen, denn es ist ja doch je nachdem recht weit weg vom künstlerischen Schaffen.
00:09:46: Was mir meist erstaunt hat, ist wie viel das rundherum gebraucht.
00:09:50: Also wie viele Gespräche ... Teilweise politischen Themen, die man eine Stadt dafür gewinnen muss.
00:09:58: Dass sie mit dabei sind.
00:10:00: Das sind Sponsoren, die wir mit gewinnen müssen.
00:10:04: Also das ist schon so ... Die ganze Gewinne und man brennt für ein Projekt.
00:10:10: Man muss aber Leute dazu bringen, dass sie das gleiche Feuer auch empfinden.
00:10:14: Das ist etwas, was ... wirklich gross ist und es ist eine recht komplexe Angelegenheit.
00:10:21: Viel mehr Arbeit!
00:10:23: Als man denkt, also sonst kommen wir ja einfach auf den Platz und machen das Konzert und dann gehen wir wieder um eine tolle Zeit und singen mit den Leuten.
00:10:32: Man hat das fest aber in diesem Fall merkt man okay das ist wirklich ein ganzes Jahr schon Vorbereitung wo ich zum Glück auch gut abgeben kann und viele andere Leute haben einfach viel mehr Ahnung haben von dem.
00:10:44: Aber gerade zum Mitverfolgen ist es mega spannend.
00:10:47: Was ist denn konkret in Ihren Rollen?
00:10:49: Weil ein bisschen Büro im Hintergrund ... Das hast du ja schon, oder?
00:10:52: Du hast das KV auch durchgemacht.
00:10:56: Als ich am Bub war, haben meine Eltern gesagt, dass du etwas anständig lernst und das hat geist.
00:11:04: Entweder ich studiere Musik als Musiker, aber ich mache sonst irgendetwas.
00:11:08: Sie haben wirklich gesagt, sie wünschen mir, dass ich eine Reformstudie oder eine Lehre mache.
00:11:14: Ich dachte, was noch gut wäre, ist etwas, das mich in der Musik begleiten würde.
00:11:21: Und dann dachte ich, ein Werbeagentur.
00:11:24: Ich hatte auch nicht so gute Noten und nahm eine Granineflasche an den Bewerben und auf die Bewerbung geschrieben.
00:11:33: Ich möchte ihnen beweisen, dass ich keine Flasche bin.
00:11:37: Aufgrund dieser Bewerbung habe ich einen Leerstell übergekommen von einem Agentur Was der Hammer war, das ist wirklich super.
00:11:45: Ich hätte es in den Buchhaltung setzen sollen und ich habe immer in die Kreia oben gewesen und dann versuche, Texten zu schreiben und irgendwie kreativ sein.
00:11:52: Und das war eine tolle Zeit.
00:11:54: Sie haben mich immer wieder an den Ohren geholfen und gegessen, dass ich gleich genug in der Buchhaltheit bin.
00:11:58: Die Mischung zwischen eigentlich ... Gleich auch organisatorischem, was ein grosses Teil von uns im Business ist.
00:12:05: Wir sind nicht nur im Festival, aber auch wenn wir als Band unterwegs sind.
00:12:09: Es sind fünfzehn Leute unterwegs.
00:12:11: Das ist schon ein kleines Unternehmen einen kleinen Wander- und musikalischen Zirkus, der da unterwegs ist.
00:12:18: Und das erfordert schon ein bisschen die Organisationstalente.
00:12:22: Ich mache es aber nicht ungeheben.
00:12:23: Aber du machst auch so Stämpfe für Bands?
00:12:26: Ja also ... Ich habe zum Glück keine Leute, die das noch viel besser machen können als ich.
00:12:31: Aber so etwas Gespüren muss man auf jeden
00:12:32: Fall haben.
00:12:33: Jetzt steht in deiner Musik im Moment alles ein wenig im Zeichen von Roots auch also auf deinem aktuellen Album.
00:12:42: Suchst du auch eine Verbindung zu deinen schweizer Wurzeln?
00:12:46: Zu deine brasilianischen Wurzel.
00:12:48: Was würdest du sagen, wenn Druck bei dir welche Kultur mehr durch?
00:12:54: Ich habe immer danzt zwischen den Kulturen, in sehr gegensätzlichen Kulturens.
00:12:58: Ein brasilianisches Mami und ein Schweizer Baba.
00:13:01: Dinge, die ... Ich habe gemerkt oder mich ständig gefragt, wer ich bin, wo ich gehöre.
00:13:10: Irgendwann habe ich mich dazu entschlossen zu sagen, dass ich ein Kosmopolit bin.
00:13:17: Musik ist eine Sprache, die verbindet.
00:13:20: Und ich kann mich schon als Brückenbauer Geschehen, mein Leben lang.
00:13:25: Das sagt es in meinem Privatleben und auch im musikalischen Schaffen.
00:13:30: Aber wo spürst du manchmal das Herz in den Brust mehr?
00:13:35: Und manchmal das andere mehr?
00:13:37: Es ist schwierig auf die Frage zu antworten ohne diesen kompletten Klisches zu verfallen.
00:13:43: Was der Brasilianer sehr fest ausmacht, ist, dass er sehr fest versucht, im Moment zu leben.
00:13:50: Ich glaube schon damit zu tun ... Geografisch liegt es so, dass wir in diesem Land nicht planen und voraus schauen.
00:13:58: Dass unsere Vorfahren, wenn sie nicht angesammelt hätten und geguckt hätten, dass sie den Winter überlebt hätte, wären zu gestorben.
00:14:05: Und im Brasilien ist das klimatische Ort der ganze Idee angemacht alles.
00:14:11: Im Moment leben ist dort einfacher.
00:14:14: Das versuche ich zumindest sehr.
00:14:16: Ich versuche die brasilianische Lichtigkeit.
00:14:20: ist etwas, das in der Schweiz sehr schwerfällt.
00:14:23: Und es ist für mich falsch, Schwerse zu behalten.
00:14:27: Es ist eine Entscheidung und es ist ganz häufig ... Ist es aber auch eine anstrengende Lichtzuleibung?
00:14:35: Also wie ich es bewusst erinnere daran, weil es eigentlich so was Schönes ist im Geschenk ist, wo man irgendwie ...
00:14:41: Ja, ich glaube du kannst leicht bleiben, dass du das mega naivt aus dem Leben gehst.
00:14:45: Das geht nicht, dafür bin ich ... zu reflektieren und zu überleiten.
00:14:49: Für das bin ich jetzt neu am
00:14:50: Leben.".
00:14:52: Und die nächste Alternative ist, dass man sich dafür wirklich entscheidet.
00:14:56: Dass man einen Moment sich Zeit nimmt ... Ich glaube, was mich ständig begleitet, ist, es lebt nicht Mama gut oder scheisse, sondern es ist ständig gut und ständig scheisse!
00:15:07: Die Frage ist, wo ist die Perspektive von?
00:15:09: Wo schaut man her?
00:15:12: Und sich?
00:15:12: manchmal müssen sie entscheiden.
00:15:14: Manchmal übernimmt es die, weil es gar nicht anders geht und du bist in einer Phase im Leben, wo der Fokus für dich gesetzt wird und nicht unentsetzt ist, weil das Gefühl oder die Emotion viel zu gross ist.
00:15:27: Aber in diesen Momenten, wo du entscheidest und dich häufig finde, ist es schön, den Fokus auf diese sonnige Seite zu setzen.
00:15:35: Wo schaust du den Moment an?
00:15:36: Auf
00:15:37: der sonnigen Seite.
00:15:38: Ich schaue dich an!
00:15:40: Und du schaust am Festival entgegen, das hoffentlich euch auch.
00:15:43: Mit Sonne sagst du nicht zuvor aber noch etwas erwähnt hatte.
00:15:47: Wie gesagt, es begleitet dich schon sehr lange.
00:15:50: Hat es auch schon ... Momente, in denen man sich durch die beiden Kulturen ein bisschen entwurzelt fühlte?
00:15:59: Ich glaube ständig!
00:16:02: Das ist ein ständiger Punkt.
00:16:04: Ich glaube, dass keiner alle Menschen, die hinter der Migrationshintergrund sind oder Es ist interessant, man muss nicht so weit gehen.
00:16:13: Man muss nur aus dem Dorf und du bist frömt.
00:16:17: Das ist gar nicht immer nur Kontinentenübergreifen.
00:16:23: Dass man sich vielleicht einen Moment lang frömmt fühlt, ist ein ständiger Begleiter in unserer Kindheit, in unserem Teenageralter, dass man zu einem gewissen Teil versucht, wie alle anderen, aber auch merkt ... überhaupt nicht ist.
00:16:40: Und dann findest du Menschen in deinem Leben, die so ähnlich sind wie du, dass du irgendwo dazugehörst.
00:16:47: Aber wenn du es am meisten hattest?
00:16:49: Ist das schon als Kind und Jugendlicher gewesen, wo du vielleicht noch nichts so hast, zu reflektieren
00:16:54: können?
00:16:55: Ich glaube ich habe mir Tools gesucht, damit ich dazugheue.
00:17:00: Ich glaube der Grund warum ich wirklich lustig bin ... ist weil ich gewusst habe... Wenn du Leute entteinen kannst, hörst du ein bisschen dazu.
00:17:13: In einem kleinen Moment gewünscht die Menschen durch eine Emotion.
00:17:18: Mega fest!
00:17:19: Und das war mein Tool, dass ich mich gar nicht so überlegt habe, warum gehöre ich wie woher?
00:17:26: Ich habe mir Tools gesucht zum Wissen ... wenn Leute lachen, lachen alle zum Gleichen Und wenn Leute miteinander danzen, dann tanzt man allzu gleiche Musik.
00:17:39: Für mich war der Humor so ein Tool und die Musik auch ein Tool zum Nicht-Mini-Underschied sondern zur Gemeinschaft zu finden.
00:17:51: Die Musik ist auch eine Sprache, in der wir alle verstehen, wo Universal ist oder universell ist.
00:17:57: Das wird auch in der Familie Suezi redet.
00:18:02: Also deine Schwester ist als Dante Garmin unterwegs.
00:18:06: Deine Eltern sind schon auf der Bühne gestanden, wie du auch gesagt hast.
00:18:09: Was sind deine ersten Erinnerungen an Musik?
00:18:15: Die ersten Erinnrungen waren, dass mein Vater in einer Rockband gespielt hat und ich vor der Bähne gestand.
00:18:21: Und jedes Mal, wenn er Sachsenfunk spielte, habe ich nicht drei Sachsenfunken genommen.
00:18:25: und das Gleiche gemacht haben, wie ein Erl.
00:18:27: Ich stand immer vor der Bühne.
00:18:28: Und wenn er sagt es gespielt hat, habe ich so eine Mini-Plastik-Saxophon gehabt, die ich gespielt hatte.
00:18:36: Danach waren wir als drei oder vierjährige auf Bühnen.
00:18:39: Es war wirklich ähnlich wie in einer Zirkusfamilie, dass man halt das Wohnzimmer auf Böhnen ist ... Und das ist etwas, was ich als Kind mega genossen habe.
00:18:53: Ich wollte es geliebt musizieren.
00:18:56: Es war immer ein Ort, in dem ich mich überdurchschnittlich wohlgefühlt hatte und darum fühlte sich auch nie so richtig fremd angefühlt.
00:19:05: Also auf der Bühne zu sein?
00:19:07: Auf der Bähne zu sehen.
00:19:09: Dann wurde dann eine öffentliche Person geworden und habe mich geschaut, bei meinen eigenen Kindern zu machen.
00:19:17: Die erfahre ich mit mir ... Mega geschätzt und total schön gefunden, habe ich lange bei meinen eigenen Kindern gar nicht so zugelassen.
00:19:26: Irgendwann habe ich aber gleich gefunden, wo sie genug alt waren, um zu entscheiden, ob sie das mit mir teilen wollen oder ob sie davon teilen möchten ... Ich habe eine Witteiladung gemacht.
00:19:39: Sie haben beide angenommen.
00:19:40: Das fand ich noch interessant.
00:19:42: Ich kann es nicht denken, dass sie das machen.
00:19:45: Und warum hast du das lange gescheit, wenn es für dich eigentlich eine gute und schöne Erfahrung war?
00:19:52: Weil es den Unterschied gegeben hat zwischen Musikmache auf einer Bühne und in der Öffentlichkeit zu stehen.
00:20:00: Meine Eltern haben die Musik gemacht, sind aber nicht öffentliche Personen gewesen.
00:20:05: Das war ein anderer und geschützterer Lange.
00:20:07: Es war wirklich der Unterschied, dass man den Babys von meinen Kindern wie gekannt hat.
00:20:15: Ja, verstehe ich.
00:20:15: Und
00:20:15: das war anders?
00:20:16: War
00:20:16: es bei euch zu Hause immer Felicitatchi oder war Musik auch hier in schwierigen Zeiten?
00:20:25: Zumal so die Melancholyge mit tragen und der Familie Swayi ...
00:20:29: Hey!
00:20:29: Es gibt ein brasilianischer Wort, d.h.
00:20:31: Saudachi.
00:20:33: Saudaji ist ein Misch zwischen Heivee, Fernweh und Weltschmerz.
00:20:40: Ich glaube oder ich bin überzeugt davon Musik ist dann am schönsten, wenn sie mehrere Gefühle abhalten.
00:20:48: Ich finde gerade eines der schwierigsten Sachen sind fröhliche Songs zu schreiben, also so Abtempo-Songs, Wale mitzwingen und die haben immer auch einen Hochmelancholydrennen.
00:21:02: Dass es nicht plump wird, dass man den Unterschied glaubt zwischen einem ... Die tollen Songs, die dich berührt und zwar etwas lebensbejahends hat.
00:21:11: Aber immer auch so ist das Mühen von diesem Schmerz.
00:21:15: Ich vergleiche es wie der Küche.
00:21:16: Es ist gleich ein bisschen scharf und ein bisschen crunchy.
00:21:20: Und weisst du?
00:21:22: Es überrascht gleichzeitig und so wird es nicht blumen.
00:21:27: Musik ist ja ein Verstärker des Gefühls.
00:21:32: Das verschiedene Gefühl zuzulassen ist etwas vom Schönsten.
00:21:37: Es braucht irgendwie auch immer den Gegensatz.
00:21:42: Weil iRola hat für dich die Musik dann gespielt, wo ihr einen schweren Verlust habt in der Familie.
00:21:48: Dein Bruder ist gestorben vor vier Jahren.
00:21:50: jetzt?
00:21:51: Ja!
00:21:53: Hast du den Verstärker dann verdreit in dem Moment oder hat es wie eine Zeit gebraucht?
00:21:58: Es gibt zu meinem Brütsch und der Musik gibt's eigentlich ein Song.
00:22:05: Und er ist aber viel später...
00:22:09: Als
00:22:11: die Lichter kamen?
00:22:37: wo ich teile, mit den meisten Menschen da raus.
00:22:42: So klar beim Namen genannt habe.
00:22:45: Und das war ein Moment, für mich schwierig zu sein.
00:22:48: Vor allem ... Ich konnte es schon lange nicht singen.
00:22:52: Es ging nicht ohne, dass ich die Fasche verloren hatte und dass der Damm eingebrochen ist und die Gefühle raus sind.
00:23:01: Und dann kommt ... Es ist befreiend am Ganzen, dass du weisst egal wie schlimm etwas in deinem Leben ist.
00:23:07: Mit der Zeit wird es immer leichter und du überlebst es.
00:23:13: Und ich weiss, wir reden mega viel über den Verlust.
00:23:16: aber was das Tollste ist, ist einmal die Erfahrung gemacht hat, dass man nicht zwingend Stratzer brechen muss sondern dass du den Verluft kass überleben kannst.
00:23:29: Das Gefühl zu haben ist ... Irgendwo durch eine kleine Superkraft.
00:23:35: Weil du das Gefühl hast
00:23:36: ... Es gibt einen Vertrauen in sich selbst?
00:23:38: Das meiste, wie die überleben.
00:23:41: Und es hinterlässt seine Spuren und man lernt mit dem Schmerz umzugehen.
00:23:45: Es verbindet wahnsinnig.
00:23:47: Ich glaube noch nie im Leben so viele wildfremde Menschen, die mir so viel Zuspruch gegeben haben, weil sie etwas ist, was wir teilen.
00:23:55: Und ich habe es schon mal gesagt in diesem Interview Das Leben ist nicht Mama gut und Mama scheisse.
00:24:00: Es ist immer gut und immer scheisse!
00:24:03: Und es relativiert auch vieles, finde ich.
00:24:06: Also weisst du, was ordnet ein?
00:24:07: Was sind die Probleme?
00:24:09: Was haben wir eigentlich für was?
00:24:11: Mögen wir aufwärts dankbar sein oder sollen wir sehen, dass man das hat und es einem eigentlich gut geht weil es kann so schnell
00:24:18: krippen?
00:24:21: Ja, es ist irgendwie wie.
00:24:22: A ist es nicht selbstverständlich und B kürzt dazu.
00:24:27: Das ist eine lustige Kultur.
00:24:28: Ich habe vorhin über kulturelle Unterschiede gesprochen, und einer der kulturellen Unterschiede ist wie man mit dem Tod um innerhalb von einer Gesellschaft unter der Kultur geht?
00:24:39: Weisst du, meine verwandtschaften, meine brasilianischen Verwandtschaft ... Der Tod war viel näher, weil man öfters und schicksalhafter damit konfrontiert wird!
00:24:51: und wir hier nicht so gerne darüber reden, um alles dafür zu machen, dass es so weit weggeht wie möglich.
00:24:59: Und etwas ganz klar passiert ist.
00:25:02: Es ist so klar ... Ich habe irgendwann gesagt, ich komme gleich.
00:25:05: Ich hatte einen Song, der heisst DIN ENGEL oder ich schrieb den Song und es war ein Taufsong.
00:25:12: Ich habe gemerkt, dass die Leute zu mir gekommen sind und gesagt haben, wir waren in einer Bärdigung und spielten diesen Song.
00:25:19: Das Lustige ist, dass ich dann gemerkt habe, für das habe ich ihn eigentlich gar nicht geschrieben.
00:25:23: Sondern es ist eine Taufsung und mir überlegt haben, er sei wahrscheinlich die gleiche Tür vom Leben zu sein, wo du reinkommst und das Leben wieder verlassen
00:25:33: kannst.".
00:25:34: Und das war für mich so ein Erkenntnis, dass sie sagen, okay, das sind diese zwei Sachen, die mega sicher sind!
00:25:40: Wir gehen durch die Tür rein ... und irgendwann wieder raus.
00:25:44: Und trotzdem tut's natürlich weh, wenn man findet, gewisse Leute müssen früher gehen?
00:25:51: Definitiv.
00:25:52: Also das kann man nicht schönreden, aber ich glaube was ja oft passiert ist so auch der Schmerz gar nicht weg sondern irgendwann bleiben die schönen Erinnerungen und es nehmen weh.
00:26:03: Und das ist das was du meinst auch wenn du den Song dann heute singst dass es nicht mehr so der Stich ist sondern ein sehr warmes Gefühl
00:26:14: voll.
00:26:15: Was ist es?
00:26:16: Also dass etwas bleibt wo am Schluss Du hast es perfekt gesagt.
00:26:25: Es ist nicht mehr der Stich, sondern ein warmes Gefühl.
00:26:29: Wie wichtig ist dir auch das Thema Tod in der Familie zu thematisieren?
00:26:36: Auch mit Kindern ... Ich
00:26:37: glaube, dass wir in einem späteren Zeitpunkt vom Lebenverkupft anfangen werden.
00:26:47: Darum glaube ich, dass die Kinder mit weniger grosser Probleme haben als wir.
00:26:53: Sondern dass sie noch viel mehr auf einer Ebene aufnehmen und verarbeiten, wo sie wahrscheinlich natürlich damit umgeht.
00:27:03: Und wie älter man werden, je grösser wird der Rucksack und je mehr hängen wir an Sachen und lönt sich weniger gut los ... Ich gebe dir den Kopf und später!
00:27:13: Ich glaube in einer Umkehr, dass wir den Kind zu schauen, wie man mit einem Verlust umgeht.
00:27:21: Was lernst du aktuell von deinen zwei Teenie-Meizeln?
00:27:25: Mega viel!
00:27:27: Jeden Tag irgendetwas Neues.
00:27:29: Also es kommt ... Schön ist, wir teilen auch Musik und das ist ja noch ein schönes Musik.
00:27:37: Gerade die Populärkultur ist etwas, was ständig gibt.
00:27:41: wie der Wachstum neu entdeckt wird und auch geprägt wird.
00:27:44: Auch von den Jungen, finde ich ganz fest.
00:27:47: Ich bin mit den Girls.
00:27:48: Es war ein Konzert, in dem wir geschaut haben.
00:27:50: Der Vorakt war eine ganze junge Künstlerin aus St.
00:27:54: Gallen.
00:27:55: Als das Konzern fertig war, war es für mich klar.
00:27:59: Die werden sehr schön bei uns im Festival spielen.
00:28:03: Und das ist eine junge Künstlerin, die an Krül heisst und sie ist auch wie uns.
00:28:07: Sie hat etwa ohne Kinder entdeckt.
00:28:11: Das ist sehr schön!
00:28:13: Der Ausdusch ist etwas sehr wertvolles und das glaube ich... Da ist ein Kind, wenn man sogar die Jugend ein bisschen verlängert.
00:28:21: Man sieht.
00:28:26: oder hat sich der Spieler eigentlich noch mehr eingedrückt?
00:28:31: Gibt es Musikrichtungen?
00:28:36: die nicht auf dem gleichen Dampfer sind.
00:28:39: Jetzt mit den Kindern?
00:28:42: Nein, ich glaube nicht.
00:28:43: Wir haben beide Situationen, dass wir sehr offen mit der Musik umgehen und von diesem her ... Es gibt ja gewisse Sachen, die sich wiederholen.
00:28:56: Die urbanen Musik und Hip-Hop waren auch Teil einer Populärkultur, die sie wiederholt hat und sie gleichzeitig leidet.
00:29:08: wie wir da zumal drehen, ist echt ein lustiger Zufall.
00:29:11: Ich schaue sie mir mal an und denke als Teenager sah ich mich genau gleich aus.
00:29:16: Und das ist wirklich witzig!
00:29:18: Die Teenager haben jetzt in diesem Alter ... Und wenn du nachschauest von dir in dem Alter, dann ist es gleich ohne Filter.
00:29:27: Das ist sehr lustig.
00:29:31: Wenn du jetzt gerade so aussehe ansprichst... In welcher Phase sind es gerade?
00:29:36: Ist die Phase, wo der Papa eigentlich cool ist oder was manchmal auch findet.
00:29:40: Ja so den Klima noch musst du jetzt vielleicht nicht.
00:29:43: Du musst in grossen, auffälligen Brüllen walzen.
00:29:47: deine Markenzeichen sind.
00:29:50: Es hat irgendwie immer dazugehört.
00:29:52: zu mir.
00:29:53: Sie kennen mich glaube ich.
00:29:54: Sie können nicht glauben sie kennen mich gar nicht anders als das wo ich immer war.
00:29:57: Ich habe versucht... Moden und als Teil meiner Renau von meinem künstlerischen Ausdruck zu tragen.
00:30:08: Ich finde es ein recht guter Indikator, weil ich glaube verlangt, dass man das gespürt und auch bewusst dreht ... Und die Kinder nicht darauf reagieren, dass sie das Gefühl haben, das ist sehr peinlich so.
00:30:22: und spürt sie auch, dass es authentisch ist.
00:30:26: Ob es ihr Geschmack ist oder nicht – das ist eine ganz andere Geschichte.
00:30:29: Aber es ist zumindest.
00:30:30: das Gefühl von Scham gibt es häufig dann, wenn etwas nicht ganz authentisch bewegt wird.
00:30:35: Es gab aber auch so die Momente, in denen sie irgendeine Tochter sagte, du bist mega gut!
00:30:44: Du kennst dich an älteren Abungen einfach mit einer schwarzen Hose, schwarze Rohkragenpulie Kein Kimo noch und nichts farbig.
00:30:51: Das habe ich selbstverständlich gemacht.
00:30:54: Und dann habe ich eine Jacke, die ich bei Schwarze angelegt war ... Ein Jackel, der so ein bisschen wie ich bin.
00:31:05: Ich sah dort, dass so lauter mehrere nackte mehr junge Frauen auf dieser Jacke waren.
00:31:12: Da dachte ich, vielleicht hat es auch nicht die beste Jacke gewesen.
00:31:17: Es hat alles gestaumt, dass die Millionen Frauen nackt sind.
00:31:20: Das ist vielleicht nicht so gut für die Elternabendabe.
00:31:23: Von daher hat das sich Kinder auch für ihre Eltern ab und zu schämen.
00:31:27: Das gehört dazu.
00:31:28: Und
00:31:28: es ist
00:31:29: wirklich egal wer du bist.
00:31:31: Und das ist Teil einer gesunden Abnoblung, was das passiert.
00:31:39: Aber das heisst eigentlich ist das auch, wie du dich kleidest in deinem Privaten?
00:31:45: Ein Ausdruck von dem Inneren, wo du gegen Aussen drehst und nicht per se eine Bühnenfigur?
00:31:52: Ich merke auch so gut Posten.
00:31:55: Häufig.
00:31:57: So wie ich mich fühle.
00:31:58: Aber dass es irgendwann gar nicht mehr einen solchen Unterschied gegeben hat zwischen der Privatperson Marksway und der Bühnerperson Mark'sway ... Ich glaube, dass die Bühne Marksways sicher ... und extrovertierter ist als der private Marksway.
00:32:18: Ich glaube, ich bin per se und habe es mal gut gesagt, dass ich einen Outgoing introvert sehe.
00:32:25: Das fand ich sehr passend, weil ich dann einmal herausgefunden habe, wer ich wirklich bin.
00:32:31: Also ich war auf den Bühnen ein sehr extravertierender Mensch.
00:32:35: Aber ich bin jemanden, der gerne eine gewisse Stille hat etwas gegen innen gekehrt, weil ich das Spannender finde als gegen außen gekehrte.
00:32:47: Aber die zwei, ich würde sagen, näheren sich je länger, je mehr auch?
00:32:53: Ich glaube sie nennen sich einfach zum richtigen Zeitpunkt den Platz und ich glaube überhaupt nicht, dass sie mich anmächern müssen sondern dass sie sich einfach den Platz lassen müssen wenn es dafür ist um Leute zu unterhalten oder auf einer Bühne zu stehen Und wenn es den Platz ist, für so eine gewisse Melancholie und Trauer zu spüren und damit umzugehen und sie jetzt geniessen.
00:33:19: Und über philosophische und gegeninkehrende Themen zu können – das finde ich auch spannend am Leben!
00:33:28: Weisst du, es ist so lustig, dass man ja häufig versucht auch Menschen in einer Schublade ihnen zu tun und sagt «Das ist deine Schublada, das ist der Lustig.».
00:33:36: Der hat immer aufgestellt und so….
00:33:40: Aber die Entscheidung, dass man eine gewisse Lichtigkeit hat ist auch entscheidend, sich mit ganz vielem schwer wie jemanden auseinanderzusetzen zu müssen.
00:33:53: Weil man es nicht einfach nur verdrängen kann, ist Arbeit.
00:33:59: Man kann nicht einfach ein Kästchen auftun und es dort nicht tun, sondern es ist dafür arbeiten.
00:34:05: Jede gute Beziehung gehört dazu ... dass man sich wirklich fest damit auseinandersetzt.
00:34:12: Es ist wie etwas aufarbeiten, damit wir wieder fliegen und leicht sein können.
00:34:19: Das ist
00:34:19: halt ein Preis?
00:34:20: Ja!
00:34:21: Das ist ein Preis, wenn man es nicht komplett neu mitmacht hat zum Preis.
00:34:28: Aber ich finde er lohnt sich.
00:34:31: Würde ich Zeberin auch als Out-of-the-art beschreiben?
00:34:36: Ja, also Zeberine kann definitiv... Allseiten von
00:34:41: mir, am besten
00:34:44: mit Abstand.
00:34:46: Wir sind schon so lange zusammen ... Etwas
00:34:52: vor einem Jahr?
00:34:53: Das ist das Zwanzigjahr.
00:34:55: Was vom tollsten ist, dass sie regelmässig laut aussen lacht.
00:35:02: Ich habe etwas gemacht oder gesagt.
00:35:05: Es ist so ... Unglaublich erfrischend, wenn ihr das jemand nach so langer Zeit schenkt.
00:35:12: Mit oder über dich ist es völlig egal.
00:35:15: Es ist wirklich cool!
00:35:17: Wie verändert sich's?
00:35:18: Eben, wenn man dreißig Jahre miteinander geht... Ist mir irgendwann auch halt mega fest ein Team?
00:35:25: Ein Sparring-Partner.
00:35:28: Ja, das wird man automatisch und muss sich mega kennen.
00:35:30: Ich glaube auch hier gibt es viel mehr Facetten.
00:35:34: Man wird definitiv je länger, je mehr zum besten Freundin.
00:35:40: Und trotzdem ist man ein Paar und man ist ein Liebespaar.
00:35:46: Ich finde die Balance auch behalten und das Gefühl zu behalten, den Latin-Part zu behalten, ist sehr wichtig.
00:35:58: Wieso sind wir dann wirklich einfach Freunde?
00:36:01: Und ich finde es lange nicht!
00:36:03: Es ist mit einer meiner wichtigsten Freundinnen, die ich in meinem Leben habe.
00:36:09: Aber weht mehr als noch das.
00:36:11: Wie arbeitet er das?
00:36:13: Wir bald sind ein Let him board!
00:36:21: Einer der Vorteile ist wirklich, dass ich mit meinem Profil unterwegs bin.
00:36:27: Ich reiste viel und wir haben viel Chance, um alles zu vermissen.
00:36:31: Das macht es uns etwas spannend.
00:36:35: Das macht es nicht selbstverständlich.
00:36:38: Ich finde es wichtig, dass zwei Menschen als Paar glücklich sind und es wichtig ist, dass jeder für sich glücklich ist.
00:36:46: Und ich glaube das war die wichtigste Erkenntnis.
00:36:51: Man schafft es sich selber, damit man zusammen einfacher wird.
00:36:55: Natürlich gibt es sehr viele Zeiten.
00:36:57: Man ist nicht immer vollgeladen mit einer Batterie sondern manchmal hinkt ... Oder die andere geht mega hinterher.
00:37:05: Das ist in einer Phase, wo man Support braucht und das ist völlig klar.
00:37:11: Aber im Grundsatz finde ich es das Wichtigste, dass beide ihr eigenes Zimmer gut aufgeräumt.
00:37:19: Dass es Platz gibt!
00:37:22: Und wie meintest du, wenn eure Girls irgendwann mal ausfliegen?
00:37:27: Ist das schon ein Thema?
00:37:30: Ja also das wird in den nächsten paar Jahren für fast immer.
00:37:34: Wir haben vor einem Jahr einen Roadstrip zusammengemacht, einfach nie zwei.
00:37:41: Und es war wieder wie früher.
00:37:44: Ich bin zuversichtlich, dass das mega gut ist und wenn sie raus sind und fliegen werden ... Das ist ein Prozess, der so langsam kommt.
00:37:52: Die werden je länger, je selbstständiger.
00:37:57: Und jetzt Lake and Sand?
00:38:00: Sind's dann auch, also ist die ganze Familie bei Ort zusammen unterwegs?
00:38:04: Oder sind sie dann immer so chattsam?
00:38:05: und wir gehen jetzt zum Dayrave.
00:38:07: Hier haben Sie noch einen Dayraves.
00:38:08: Wir haben
00:38:08: ein Dayraving am Samstag.
00:38:10: Also definitiv werden sie irgendwann ausfliegen.
00:38:13: Schön wäre es wenn sie mit Teil von dem Konzert.
00:38:17: Das wäre mega schön!
00:38:19: Und nachher werden sie ziemlich sicher an DayraVE.
00:38:23: Das gehört glaube ich... Wir haben es sehr gut zusammen, aber ich glaube, es gibt einen Moment, in dem sie als Teenager ohne ihren Vater wollen.
00:38:33: Das
00:38:34: klingt, als könntest du mir sehr gut loslassen.
00:38:37: Hey!
00:38:38: Das ist nicht jemanden.
00:38:39: das kann oder nicht?
00:38:40: Man geht keine andere Wahl.
00:38:42: Ich erinnere mich an meine Jugend zurück.
00:38:44: Es war genau so.
00:38:46: Ich wollte einfach fliegen und die Welt entdecken.
00:38:49: Für alle, die auch etwas wollen ... etwas entdecken, das gibt es in Rappersil.
00:38:55: Und zwar vom letzten Jahr bis zum nächsten Juni.
00:38:57: Tickets gibt's noch?
00:38:58: Kann man noch kaufen?
00:38:59: – Gibt's
00:39:01: noch!
00:39:02: Einen Tag ist fast der Wichtigste.
00:39:04: Es geht um den Sonntag.
00:39:05: Ich kann mit Schweizer und allen Kindern gehen.
00:39:08: Die Familien sind herrterlich eingeblasen.
00:39:10: Ich habe immer gefunden, wenn schon wie ein Dorfplatz in Italien oder bei den Latinos am Schluss alle auf dem gleichen Dorf Platz sind ... Und ich finde es dann am spannendsten im Leben, wenn sich alles vereint und alle sind ein.
00:39:25: Ich wünsche dir
00:39:27: ganz viel Freude und natürlich auch Erfolg!
00:39:30: Megaschön!
00:39:31: Hast du uns noch einen Stopp?
00:39:32: Danke fürs Gespräch!
00:39:33: Für noch mehr spannende Geschichten aus dem Leben abonnieren oder schreiben einfach in den Kommentaren wer ihr euch als nächster Gast hier wünscht.
00:39:43: über ihr Abo und lösst euch gerade fünf Sterne.
00:39:46: Mein Name ist Sina Albisetti, ich sage danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal!
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